|
And the winner is...
Hoch oben am Poestlingberg in Linz haben wir einen wunderbaren Ort zum Blog-Schreiben gefunden. Am Donnerstag war unser großer Tag:
Wir erhielten in Klagenfurt den Wolfgang-von-Kempelen-Preis für die mediale und künstlerische Vermittlung der Informatik-geschichte!
Nur alle 2 Jahre wird dieser Preis im Rahmen des MEDICHI-Workshops an der Alpen-Adria-Universität vergeben, nun haben wir ihn!
Kempelenpreis 2007
Wir wußten es schon seit 4 Wochen, aber wir durften es nicht sagen: Wir haben den mit EUR 5.000 dotierten Preis bekommen und sind wirklich stolz darauf.
Joseph war bei der feierlichen Zeremonie dabei, wir haben ihn dann auf die Bühne geholt, Photos später. Prof. Walter Fanta, ein Robert-Musil-Forscher, hielt eine Laudatio,
ein Terzett spielte live und der ORF-Kärnten hat sogar ein Filmteam geschickt.
Der MEDICHI-Workshop ist international besetzt und versucht, die kurze Geschichte der Informatik in die Lehre zu integrieren. Als Wissenschaft ist die Informatik noch sehr jung,
viele sind der Meinung, man müsse sich nur mit der Zukunft beschäftigen. Das Geschichts-bewußtsein zu stärken und die Errungenschaften
des eigenen Faches als Kulturleistungen wahrzunehmen, sind Ziele des zarten Pflänzchens, das
Prof. Laszlo Böszörmenyi als geduldiger Gärtner pflegt.
|
|
Mike Mahoney, Historiker an der Princeton University wies darauf hin, dass im Laufe der stürmischen Entwicklung
der Informatik, die in den USA leider nicht INFORMATICS sondern COMPUTER SCIENCE heisst, oft nur die Antworten und Resultate übriggeblieben sind,
aber die jeweiligen Fragen verloren gingen. Ein Gutteil der Geschichte ist dann von mündlicher Überlieferung abhängig,
viele der Informatikpioniere aber schon gestorben.
Wir hatten sehr entspannte und sonnige Tage in Klagenfurt am Wörthersee! Ein Geheimtip von Prof. W. aus Lüneburg ist das
Maria Loretto,
wo es fang-frischen Saibling vom See auf der Veranda zu speisen gibt, so eine kleine Villa am See, rund herum nur ruhiges Wasser und Boote,
ein Panoramablick mit schneebedeckten Bergen...es kann eben manchmal alles so einfach sein!
Filmmuseum Potsdam, volles Haus, sehr gute digitale Projektion (DigiBeta).
Linz, den 16. April 2007
|
|
|